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Atelier

Besonders erwähnenswert ist unser Werkraum, bestückt mit kleinen Arbeits- und Maltischen, einer Werkbank und vielen Regalen, die mit allem gefüllt sind, was des Bastlers Herz begehrt:
Papier in allen Formaten und Farben, Pappe, sogenanntes "wertloses" Material (Pappröhren, Becher, Schachteln, Dosen, Kronkorken, Korken, usw.), Farben – Fingerfarben, Wachs- und Wasserfarben, dicke und dünne Buntstifte -, Pinsel, Kleister, Scheren, Hammer, Nägel, Sägen, Holz und vieles mehr.
Fast alle dieser Materialien und Werkzeuge sind so gelagert, dass sie für die Kinder gut zugänglich und ohne Hilfe erreichbar sind.
Wir arbeiten oft und gerne mit Material, das direkt mit den Händen "bearbeitet" werden muss - unterschiedliche Modelliermassen, Pappmaché, Fingerfarben oder auch mit Ton. Brenngelegenheit bietet die direkt nebenan liegende Schule für Körperbehinderte.
Wir haben unsere Räume so ausgestaltet und eingerichtet, dass wir jedem Kind ein breitgefächertes und umfassendes, jedoch wohldosiertes Reizangebot und neue Sinneserfahrungen bieten können. Wir versuchen, den Mangel an Eigenbewegung und Auseinandersetzungsmöglichkeiten mit der Umwelt auszugleichen, in den Kindern durch ein neues, besser strukturiertes Körperempfinden stärkeren Bezug zur eigenen Person zu wecken und Konturen und Strukturen des eigenen Körpers wiederzufinden oder zu entdecken.
Über die "Kontaktstellen zur Außenwelt", nämlich die Wahrnehmungsorgane Augen, Nase, Ohren, Haut, werden diese Reizinformationen aufgenommen, verknüpft und in bedeutungs- und sinnvolle Wahrnehmung umgewandelt und verarbeitet.
Je differenzierter und strukturierter Wahrnehmungen stattfinden, desto differenzierter entwickelt sich eine Persönlichkeit. Auch dann, wenn durch eine bestehende Schädigung wenig motorische Reaktionen auf Sinnesreize erfolgen können.

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